Fototipps für den Winter

Märchenwald Märchenwald Klaus Sahr

Der Winter bzw. die Schneemassen haben uns fest im Griff. Aber das soll uns nicht vom fotografieren abhalten. Gerade der Winter bietet reizvolle Motive – besonders in der Landschaftsfotografie.

Damit das ganze aber auch richtig Spaß macht und die Fototour nicht vorzeitig zwecks Kälte abgebrochen werden muss, solltet ihr euch warm anziehen und bei der Auswahl der Handschuhe darauf achten, das sie euch beim fotografieren nicht behindern. Also die dicken, mit Schafsfell gefütterten sind hier out ;-) Am besten ihr besorgt euch dünne aus Fleece oder dickere, wo man mal kurzfristig den vorderen Teil wegklappen und somit die Finger freilegen kann.

Da gerade im Winter die schönsten Fotos bei Gegenlicht oder in der Dämmerung entstehen, solltet ihr ein Stativ mitführen – das ermöglicht euch längere Belichtungszeiten.

Was die Belichtungszeit betrifft – diese um +1 bis +2 korrigieren, da das überstrahlende Weiß vom Schnee meist eine falsche Belichtungszeit vorgibt. Auch Belichtungsreihen bieten sich hier an. Bei Landschaftsaufnahmen die Blende weit schließen um eine schöne große Tiefenschärfe zu erzielen.

Am schönsten werden die Fotos bei seitlich stehender Sonne am Morgen oder am Abend, wenn das rötliche Licht der Sonne sich mit den bläulichen Schatten mischt.

Nach Kontrasten Ausschau halten! Eine rote verschneite Parkbank, die Fruchtstände abgeblüter Rosen oder andere noch vorhandene Beeren/Früchte liefern schöne Motive.

Und zu guter letzt noch ein ganz wichtiger Hinweis: Wer längere Touren plant, sollte auch darauf achten, das Akkus bei Kälte schneller den Geist aufgeben. Also am besten noch einen Zweitakku mitführen und diesen in der dicken Jackentasche schön warm halten. Das ihr mit vollem Akku starten solltet, brauch ich ja sicher nicht extra erwähnen ;-)

Und nun viel Spaß bei der Jagd nach den schönen Wintermotiven!

Letzte Änderung amSonntag, 29 Dezember 2013 11:09
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